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Déjà-vu oder einfach nur Weitsicht?

Ich habe es vor 20 Jahren gesagt. Ich sage es heute. Und in 20 Jahren wird man wohl wieder feststellen, dass ich recht hatte. 🤷‍♂️

Vor rund 20 Jahren lag das Projekt Erlenmatt auf meinem Schreibtisch. Schon damals habe ich gesagt: „Das müsste [Wohn-]dichter werden!“ – und genau so werde ich heute in der Basler Zeitung zitiert (mehr dazu hier: Sibylle Wälty übt Kritik an Stadtplanung in Basel | Basler Zeitung). Inzwischen teilen viele diese Ansicht.

Doch was passiert? Neue Entwicklungsareale und Zonenordnungen wiederholen dieselben Fehler: An zentralen Standorten wird zu wenig Wohnraum ermöglicht, womit die Wege im Alltag immer länger statt kürzer werden.

Das Ergebnis?

🚗 Mehr Verkehr, weil Menschen weiter pendeln müssen.

🏠 Teures Wohnen, weil Platz ineffizient genutzt wird.

🌳 Mehr Zersiedlung, weil Wohnraum nicht dort entsteht, wo er gebraucht wird.

Die Lösung? Mehr 10-Minuten-Nachbarschaften im Kanton Basel-Stadt! 🏡🚶‍♂️

✅ Weniger Autoverkehr, weil alles Wichtige in Gehdistanz ist.

✅ Mehr bezahlbarer Wohnraum, weil wir endlich effizient verdichten.

✅ Lebenswerte Städte, weil Quartiere für Menschen statt für Autos gemacht werden.

📊 Das ist keine Meinung, sondern wissenschaftlich belegt.

Aber klar, wir können auch einfach weitermachen wie bisher – und uns 2044 wieder fragen, warum der Wohnraum unbezahlbar ist und die Staus länger sind als die Basler Fasnacht. 🎭🚗😉

Danke an Katrin Hauser für den gut recherchierten Artikel. Ich hoffe, dass wir mit mehr 10-Minuten-Nachbarschaften in 20 Jahren endlich eine andere Diskussion führen.

🎟 Besuchen Sie die Wanderausstellung „10-Minuten-Nachbarschaften“:

17.–31. März 2025

Universität Basel, Kollegienhaus, Foyer

🚶‍♀ Geführter Stadtspaziergang:

  1. März, 17:00 Uhr

Start: Elisabethenstrasse 14

🎤 Podiumsdiskussion

  1. März, 18:30–19:45 Uhr

Hörsaal 119, Kollegienhaus, Universität Basel

👉 Alles ohne Voranmeldung und gratis!

Wie lange wollen wir noch zuschauen? 👇

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