Seit Jahren sprechen wir Ăźber haushälterische Bodennutzung, Ăźber qualitätsvolle Innenentwicklung und Ăźber nachhaltige Mobilität. Doch in den kantonalen Richtplänen und kommunalen Nutzungsplänen wurde weiter auf autozentrierte Siedlungsplanung gesetzt â mit bekannten Folgen:
Zersiedelung statt Verdichtung: Mehr Pendelverkehr, mehr Verkehrsstaus.
Jetzt gibt es keinen Grund mehr, notwendige Massnahmen hinauszuzĂśgern:
đ 10-Minuten-Nachbarschaften ermĂśglichen: Kurze Wege, weniger Verkehrsaufkommen.
đśââď¸ Was das konkret bedeutet:
1ď¸âŁ Kantonale Richtpläne: Schluss mit untauglichen Mindestdichten. Her mit klaren Konzepten fĂźr 10-Minuten-Nachbarschaften!
2ď¸âŁ Kommunale Nutzungspläne: An geeigneten Standorten mehr 10-Minuten-Nachbarschaften zulassen. DafĂźr sind Vorgaben erforderlich, die Raum fĂźr bauliche Innovation ermĂśglichen.
3ď¸âŁ Agglomerationspläne: Verkehrsausbau? Nur, wenn vorher die Siedlungsplanung sitzt â und zwar nach Punkt 1 und 2! Dies schreibt das Gesetz unlängst vor, wird aber leider vom Bund nicht so umgesetzt. Gelder fĂźr Verkehrsausbau deshalb nur gewähren, wenn vorab die raumplanerischen Voraussetzungen fĂźr 10-Minuten-Nachbarschaften geschaffen worden sind.