Viele Gemeinden stehen bei der Raumentwicklung auf der Stelle. Ein Satz, den ich oft höre: "Die Bevölkerung hat Angst vor mehr Verdichtung." Doch in Pratteln läuft es anders! Hier zeigen der Gemeindepräsident (Stephan Burgunder) und die am Spaziergang anwesenden Gemeinderäte (Stefan Löw, Petra Ramseier und Philipp Schoch), die Verwaltung (Dirk Lohaus und Martin Classen) und der Kanton Basel-Landschaft mit Regierungsrat Isaac Reber und Kantonsplaner Thomas Waltert, was möglich ist, wenn Visionen gelebt werden – und die Bevölkerung zieht mit. 💡
Leadership ist gefragt – und zwar auf allen Ebenen: Gemeinde, Kanton und Bund. Wer so wie die Gemeinde Pratteln und der Kanton Basel-Landschaft vorangeht und der Bevölkerung Orientierung bietet, findet oft mehr Unterstützung, als befürchtet wird.
📌 Gemeinde Pratteln als Vorbild:
• Mit Projekten wie Bredella-Areal Pratteln - das vom Gemeinderat und vom Kanton unterstützt wurde - zeigt Pratteln, wie zukunftsfähige Raumentwicklung aussehen kann. ✅
• Der Weg zu 10-Minuten-Nachbarschaften in Pratteln Mitte ist noch lang, aber realistisch. Ziel: 10'000 Einwohnende, 5'000 Arbeitsplätze rund um den Bahnhof. 🏙️
Was braucht es noch? Innovative Prozesse mit digitalen 4D-Visualisierungen, um Entscheidungsgrundlagen transparent und zugänglich zu machen für eine effektive Anpassung des Zonenplans und Zonenreglements. Aber vor allem: Mut. So wie Thomas Waltert, Kantonsplaner BL, sagt: «Was mir an dem Konzept gefällt, ist, dass man schaut, wie ein Ort für sich funktioniert. Alles andere, zum Beispiel wie er vernetzt ist, kommt noch on top dazu.»🎯
Übrigens, ab Dezember 2025 verkehren die S-Bahn-Züge, die in Pratteln halten, zwischen Basel und Liestal im Viertelstundentakt. Umso wichtiger ist es daher, dass die Gemeinde Pratteln in den Zonenvorschriften die Voraussetzungen dafür schafft, eine 10-Minuten-Nachbarschaft zu ermöglichen.
Davide Jenner danke für den ausführlichen Bericht im Prattler Anzeiger 👇.

Was meint ihr? Wie können andere Gemeinden von Pratteln lernen? 💬