Zürich hat eine grosse Chance und die BZO 2028 ist der Schlüssel.
- Sibylle Waelty
- 25. Feb.
- 1 Min. Lesezeit
Im kommunalen Richtplan ist die «Stadt der kurzen Wege» behördenverbindlich festgeschrieben. Die 10-Minuten-Nachbarschaft wäre die konkrete Umsetzung davon. Nachbarschaften, in denen genügend Menschen wohnen und arbeiten, damit lokale Läden, Gastronomie und Versorgung den ganzen Tag tragen, wie dies beim Ida- oder Lindenplatz bereits der Fall ist.
Doch der Richtplan allein genügt nicht. Dabei gibt es in der Stadt Zürich viele geeignete Standorte für mehr Wohnraum. Was noch fehlt, ist die eigentümerverbindliche planerische Grundlage: die neue Bau- und Zonenordnung.
Genau hier liegt die Chance. Im März 2028 soll es eine öffentliche Veranstaltung zur BZO 2028 geben, bei der sich Bevölkerung und Immobilienbranche informieren können. Die revidierte Bau- und Zonenordnung könnte das einlösen, was der Richtplan versprochen hat: «Stadt der kurzen Wege». Der Weg dorthin führt über mehr 10-Minuten-Nachbarschaften und dafür braucht es mehr Wohnraum.
Danke an Fürschi Züri für das Gespräch: https://fuerschi-zueri.ch/bei-steigenden-bevoelkerungszahlen-braucht-es-viel-mehr-wohnraum-ein-gespraech-mit-sibylle-waelty/




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