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Das erste Re-Use-Projekt zum Fixpreis, inklusive Garantieleistungen.

Für mich war das einer der stärksten Moment im Referat von Philippe Druel, das er in meinem ETH-Kurs 4D Geodesigning Urban Transformation gehalten hat.


Wer schon mal mit Re-use gearbeitet hat, weiss dass genau das eine der Hürden ist. Bauherrschaften fürchten das Kostenrisiko, wenn man nicht weiss, welche Materialien verfügbar sind. Und Unternehmung zögern, Verantwortung für etwas zu übernehmen, das sie nicht vollständig überblicken.


Komplex Bau hat dieses Problem nicht wegdiskutiert, sondern gebaut.


Das zeigt, dass Re-use wird erst dann zum Standard werden kann, wenn es genauso verlässlich funktioniert wie Neubau. Nicht als Experiment. Nicht als Ausnahme. Als normale Bauleistung mit Preis und Verantwortung.


Dafür braucht es Skalierung. Genügend verfügbare Materialien, funktionierende Prozesse vom Rückbau bis zur Wiederverwendung und Regeln, die Kreisläufe zur logischen Wahl machen.


Am Ende habe ich Philip gefragt, was er den Studierenden für Ihr Transformationsprojekt im 500-Meter-Radius um den Schlachthof Zürich mitgeben möchte?


Be creative. Be provocative.


Denn Regeln sind veränderbar.



 
 
 

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