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Der Bundesrat will Wohnbau durch Innenentwicklung zum nationalen Interesse erklären.
Hinweis: Das Bundesgericht hat das bereits 2017 entschieden. Urteil 1C_118/2016 vom 21. März 2017, Sarnen OW: Die Siedlungsentwicklung nach innen ist ein Interesse von nationaler Bedeutung. Bereits heute! Es genügt allerdings nicht, dieses Interesse ins RPG zu schreiben. Der Bund sollte auch selbst konsequent danach handeln. Das tut er bislang nicht. 𝗪𝗮𝘀 𝗳𝗲𝗵𝗹𝘁 𝘂𝗻𝗱 𝘄𝗮𝘀 𝗲𝘀 𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝘁: ① Richtplangenehmigung mit Substanz Das ARE genehmigt heute kantonale Rich

Miriam Lüdi
23. Apr.


Einwendungen zur Zürcher BZO-Revision? Die meisten schützen sich. Wir fordern mehr.
Der Unterschied ist entscheidend. Klassische Mitwirkungseingaben versuchen, das Schlimmste zu verhindern. Restriktionen abwehren. Bestehende Rechte sichern. Das ist defensiv und lässt das eigentliche Potenzial eurer Parzellen in der Stadt Zürich unangetastet. Unser Ansatz ist ein anderer: Wir haben Werkzeuge entwickelt, die parzellenscharf berechnen, was auf euren Grundstücken wirtschaftlich möglich gemacht werden sollte – einzeln oder quer über ein ganzes Portfolio – wahlwei
Sibylle Waelty
23. Apr.


🏗️ BZO-Revision in der Stadt Zürich: Wird Ihr Grundstück gerade entwertet?
Mit der revidierten Bau- und Zonenordnung (BZO) werden die Rahmenbedingungen dafür überarbeitet, was auf Ihrem Grundstück möglich ist und ob sich Bauprojekte künftig noch wirtschaftlich tragen lassen. Wer jetzt nicht handelt, riskiert Einschränkungen, die Bauvorhaben substanziell beeinträchtigen können. Innovation braucht Spielraum Nachhaltige Stadtentwicklung gelingt nur, wenn ökologische und soziale Ziele mit der ökonomischen Tragfähigkeit in Einklang stehen. ⚖️ Mitwirkungs

Miriam Lüdi
21. Apr.


Das erste Re-Use-Projekt zum Fixpreis, inklusive Garantieleistungen.
Für mich war das einer der stärksten Moment im Referat von Philippe Druel, das er in meinem ETH-Kurs 4D Geodesigning Urban Transformation gehalten hat. Wer schon mal mit Re-use gearbeitet hat, weiss dass genau das eine der Hürden ist. Bauherrschaften fürchten das Kostenrisiko, wenn man nicht weiss, welche Materialien verfügbar sind. Und Unternehmung zögern, Verantwortung für etwas zu übernehmen, das sie nicht vollständig überblicken. Komplex Bau hat dieses Problem nicht wegdi
Sibylle Waelty
20. Apr.


Die BZO-Revision legt fest, was auf Zürcher Grundstücken die nächsten 15 Jahre gebaut werden darf. Mitwirkungsfrist: 1. Juni 2026.
Die aktuelle Vorlage weist meines Erachtens substanzielle rechtliche und planerische Mängel auf, die letztlich als Risiko bei den Eigentümer:innen landen: → Mangelhafte Interessenabwägung (Art. 3 RPV) → Unklare Delegationen: Was darf wo noch gebaut werden? (Art. 2 RPG) → Vielerorts fehlende Aufzonungen oder Aufzonungen, die sich wirtschaftlich nicht rechnen und somit im Widerspruch zur haushälterischen Bodennutzung stehen (Art. 1+3 RPG) Das Resultat: weniger realisierbares

Miriam Lüdi
15. Apr.
Zürich steckt in einem Wohnungs-Paradox: Günstige Wohnungen sollen erhalten bleiben, doch die aktuellen Regeln sorgen dafür, dass sie verschwinden.
Das habe ich letzte Woche bei TELE Z👇erklärt und die geplante BZO-Revision macht es leider nicht besser. Das Kernproblem: Wenn nur ein kleines bisschen mehr gebaut werden darf, lohnt sich das Weiterbauen oft nicht. Also wird abgerissen und teuer neu gebaut und günstiger Wohnraum verschwindet. Die Revision erhöht die Anforderungen an preisgünstigen Wohnraum, schafft aber nicht den nötigen Spielraum, damit überhaupt mehr Wohnungen entstehen können. Das Paradox bleibt. Es gäbe
Sibylle Waelty
13. Apr.


Gestern wurde ich im Tages-Anzeiger zum Thema «Wie kann Zürich verdichten, ohne zu verdrängen» erwähnt.
Meine Position: Es braucht beides, mehr Ausnutzung und Anteile preisgünstiger Wohnungen. Aber entscheidend ist, dass das Ganze sich für Investoren rechnen muss. Sonst bleibt es Theorie. Hat die Stadt Zürich diese Rechnung gemacht? Ja, aber sie überzeugt mich bislang nicht. Ich arbeite gerade an einer zweiten Einschätzung. Demnächst mehr dazu. Hier der Artikel von Beat Metzler im Tages-Anzeiger “ Mehr Abbrüche, mehr Verdrängung? Experten äussern Bedenken gegen die neue Bauo
Sibylle Waelty
9. Apr.


Weisse Zonen: Hochinnovativ oder reine Satire? 🤔
Der Kanton Zug will die Wohnungsnot mit weniger Regeln bekämpfen. Die «weisse Zone» ist als Extrem genau das, was wir als Gesprächsöffner brauchen. Das Ziel ist, schneller Wohnraum zu schaffen. Die Realität sieht anders aus. 5 bis 8 Jahre bis das Instrument gesetzlich verankert ist. Weitere Jahre bis zur Zonenplanrevision und Umsetzung. Und meine Wette: Erfolgreiche Einsprachen gegen die «weisse Zone» noch bevor der erste Spatenstich erfolgt. Schneller bauen. 🙃 Ein Instrumen

Miriam Lüdi
7. Apr.


Am 11. Mai 2026 ist der Schweizer Overshoot Day 👇 und der Zufall will es, die Finals in meinem ETH-Kurs.
Das heisst, ab diesem Tag lebt die Schweiz auf Pump. Wir verbrauchen mehr Ressourcen, als die Erde in einem Jahr regenerieren kann. 2024 war dieser Tag noch am 27. Mai. In knapp zwei Jahren haben wir über zwei Wochen verloren. Der Trend kennt keine Pause. Oder doch. Diese Woche war Benjamin Poignon von baubüro in situ ag bei uns am Hönggerberg. Er hat gezeigt, wie man mit dem arbeitet, was bereits da ist. K118 in Winterthur. Die SBB-Werkstätten am Schlachthof Zürich. Gebä
Sibylle Waelty
2. Apr.


Gemeindegrenzen? Kaum sichtbar. Herausforderungen? Umso mehr.
Ein Nachmittag, drei Gemeinden, eine Busfahrt und jede Menge Input. Zum ersten Mal in Köniz und Ostermundigen. Der 10er-Bus verbindet beide über Bahnhof Bern und Bundesplatz: Dorf, Agglo, Stadt, Land – alles in einer Fahrt. Wo eine Gemeinde endet und die nächste beginnt? Kaum zu sagen. Zwischen Bern und Ostermudigen soll dieser Bus dereinst zur Tram werden. Köniz: Beim Verlassen des Gemeindehauses: die Tempo-30-Mischzone direkt vor der Tür 👇 und im Rücken der 30-jährige Anb
Sibylle Waelty
1. Apr.


Wissen Sie bereits, was nach der revidierten BZO der Stadt Zürich, nach den neuen Lärmschutzvorschriften und nach allen weiteren überlagerten Vorschriften auf ihrer Parzelle gilt?
In Zürich kann sich der Wert einer Liegenschaft gerade stark verändern. Nicht wegen des Marktes, sondern wegen der Raumplanung. Die BZO-Revision liegt öffentlich auf. Gleichzeitig gelten seit dem 1. April neue Lärmschutzvorschriften. Für viele Grundstücke müssen Entwicklungsmöglichkeiten neu beurteilt werden. Was dabei oft vergessen geht: Es gilt nicht nur, was im neuen Zonenplan oder im Baureglement steht. Entscheidend ist das Zusammenspiel aller Ebenen: – bestehende Sondern

Miriam Lüdi
1. Apr.


Grossartige Neuigkeiten aus Bundesbern! 🎉
Die Innenentwicklung ist gescheitert. Wir haben es seit 2014 versucht. In dieser Zeit haben wir Innenentwicklung systematisch erschwert und oft verhindert. Die Lösung? Wieder einzonen. Die Schweiz hat schliesslich mehr als genug Landschaft. Zersiedelung hat ja schon einmal hervorragend funktioniert. Ein Instrument wird nun als gescheitert erklärt, obwohl in der Raumplanung nie ernsthaft die Voraussetzungen dafür geschaffen wurden. Ein kurzer Blick genügt: - Raumkonzept Schwei

Miriam Lüdi
27. März


Über 500 Seiten. Nur im Erläuterungsbericht. Wer alles studieren will, lädt zuerst rund 80 PDFs herunter. Einzeln.
Das ist kein Erläuterungsbericht, das ist ein Beziehungsroman zwischen Paragrafen und Parzellen. Ein ganzes Paket Druckerpapier, zum Glück nur einseitig bedruckt. Und das ist erst der Anfang. Die Medien zeigen hübsche zur Verfügung gestellte Karten. Ich suche sie in den offiziellen Unterlagen bisher vergeblich. Die BZO-Revision liegt seit einer Woche zur Mitwirkung auf. Theoretisch darf Zürich jetzt mitreden. Praktisch braucht man dafür mehr Energie als für eine Steuererkläru
Sibylle Waelty
26. März


Was bedeutet echte Partizipation und warum bleibt sie in der Nutzungsplanung oft aus?
Gestern durfte ich im Online-Austausch zu „40 Jahre Ottawa-Charta in der Schweiz“ über den Setting-Ansatz in Gemeinden sprechen. Eine Erkenntnis beschäftigt mich noch immer: Bei der Revision von Bau- und Zonenordnungen wird meist nur die Vorstufen der Partizipation erricht – Information, Anhörung, Einbeziehung. Carlo Fabian hat das treffend anhand des Stufenmodells von M. Wright et. al. 👇 erläutert. In Flawil haben wir letzten Herbst gezeigt, dass es auch anders geht. Drei
Sibylle Waelty
25. März
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