Nach Monaten der Suche irgendwann einfach aufgeben und in den Aargau ziehen. Das ist für viele keine Theorie mehr.
- Sibylle Waelty
- 20. März
- 1 Min. Lesezeit
SRF berichtet heute darüber (Bild 👇). Eine Vierzimmerwohnung kostet in Zürich im Mittel 4000 Franken. Viele können sich das schlicht nicht leisten und suchen dann in Baden, wo es noch Wohnungen für 2300 Franken gibt. Der Nachfragedruck ist dort laut Experte mittlerweile fast höher als in Zürich selbst weil viele es in Zürich gar nicht mehr erst probieren.
Gestern habe ich die Zahlen vom Statistischen Amt Kanton Zürich geteilt. Heute die Menschen dahinter.
In Schlieren und Winterthur wurden 2025 mehr Wohnungen abgerissen als neu gebaut. Was wollen die Menschen eigentlich? Die Gemeinde Flawil hat gefragt. Über 90% der an der Partizipaitonsveranstaltung Anwesenden sagten: Ein lebendiges Ortszentrum. Das ist kein Wunschdenken die Bau- und Zonenordnung kann dies ermöglichen.
Die BZO 2028 der Stadt Zürich liegt ab heute 16 Uhr öffentlich auf. Winterthur und Schlieren haben ihre BZOs gerade in Revision. Was jetzt entschieden wird, prägt, wie unsere Kinder und Enkelkinder wohnen werden. Nicht nur in 15 Jahren. Auch in zwei Generationen.
Die Gemeinden könnten heute handeln. Mehr Wohnungen ermöglichen, aber mit Herz: bezahlbar, lebendig, nah beieinander.
Der Kanton Zürich schaut zu. Die Statistik liefert er sich selbst, die Konsequenzen zieht er noch nicht.
Wer beteiligt sich an Mitwirkungen? Wer schaut sich die Unterlagen an? Wer redet mit?
Ich frage, weil es uns alle betrifft.



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