Zürich steckt in einem Wohnungs-Paradox: Günstige Wohnungen sollen erhalten bleiben, doch die aktuellen Regeln sorgen dafür, dass sie verschwinden.
- Sibylle Waelty
- 13. Apr.
- 1 Min. Lesezeit
Das habe ich letzte Woche bei TELE Z👇erklärt und die geplante BZO-Revision macht es leider nicht besser.
Das Kernproblem: Wenn nur ein kleines bisschen mehr gebaut werden darf, lohnt sich das Weiterbauen oft nicht. Also wird abgerissen und teuer neu gebaut und günstiger Wohnraum verschwindet.
Die Revision erhöht die Anforderungen an preisgünstigen Wohnraum, schafft aber nicht den nötigen Spielraum, damit überhaupt mehr Wohnungen entstehen können. Das Paradox bleibt.
Es gäbe eine Lösung, die Eigentümerschaften, Mietende und Stadt gleichermassen voranbringt: Deutlich mehr Spielraum, mehr Wohnungen, mehr Dichte, mehr Vielfalt. Dann lohnt sich Weiterbauen statt Abriss, günstiger Bestand bleibt erhalten, und neuer preisgünstiger Wohnraum entsteht.
👉 Wenig ist weniger. Mehr ist mehr.
Jetzt mitgestalten. Die öffentliche Mitwirkung zur BZO-Revision läuft noch bis zum 1. Juni.
Ich weiss, wie man in der Mitwirkung mehr einfordert und helfe dabei gerne. Grundeigentümerschaften, Mietende und Betroffene gerne direkt bei mir melden.
🔗 Ganzer Aktuell Beitrag “Stadt Zürich: Verdichtung in Zürich – Chancen und Risiken der neuen BZO” von TELE Z: https://www.telez.ch/tele-z-aktuell-beitrag-10-04-2026-b3_65630/



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