Gemeindegrenzen? Kaum sichtbar. Herausforderungen? Umso mehr.
- Sibylle Waelty
- 1. Apr.
- 1 Min. Lesezeit
Ein Nachmittag, drei Gemeinden, eine Busfahrt und jede Menge Input.
Zum ersten Mal in Köniz und Ostermundigen. Der 10er-Bus verbindet beide über Bahnhof Bern und Bundesplatz: Dorf, Agglo, Stadt, Land – alles in einer Fahrt. Wo eine Gemeinde endet und die nächste beginnt? Kaum zu sagen. Zwischen Bern und Ostermudigen soll dieser Bus dereinst zur Tram werden.
Köniz: Beim Verlassen des Gemeindehauses: die Tempo-30-Mischzone direkt vor der Tür 👇 und im Rücken der 30-jährige Anbau. Historisch trifft modern, spannend integriert, aber heute renovationsbedürftig.
Ostermundigen: Tür auf, Bärentower im Blick. Das Gemeindehaus selbst? Eine charmante Baragge, bald wohl schutzwürdig.
Thema beider Treffen: 10-Minuten-Nachbarschaften – aktuell noch in keiner der beiden Gemeinden vorhanden – und die Frage, wie Innenentwicklung wirklich gelingen kann. Dazu ein offener Austausch mit Gemeindepräsidentin Tanja Bauer und Gemeindepräsident Thomas Iten über Vision, flexible Regeln und Qualitätsfokus: Grünraum und Gemeinnützigkeit. Danke herzlichst für den bereichernden Austausch!
Gemeindepräsident:innen jonglieren täglich mit vielen Abhängigkeiten – Bevölkerung, Verwaltung, Legislative, Kanton. Wer Innenentwicklung wirklich voranbringen will, muss dabei auch mal mutig und unkonventionell entscheiden.
Wer Zukunftsszenarien und ihre Wirkungen früh mit der Bevölkerung diskutiert, holt sie ab und kann auf ihre Unterstützung zählen. Nur so wird qualitätsvolle Innenentwicklung möglich und getragen.



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