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Immobilienbranche: Warum jetzt der richtige Moment ist, Verantwortung in der Raumplanung zu übernehmen

Aktualisiert: vor 2 Tagen

Die Immobilienbranche steht seit Jahren vor denselben Herausforderungen:

  • Planungsverfahren dauern zu lange;

  • Einsprachen nehmen zu;

  • Regulierungen werden komplexer;

  • Planungssicherheit sinkt.


Hinter diesen Herausforderungen steckt die Tatsache, dass die Branche ihre Mitwirkungsmöglichkeit in der Raumplanung kaum nutzt.


Mitwirkung in Nutzungs- und Richtplanungen ist einer der stärksten Hebel, die Grundeigentümerschaften haben.


Während über die oben erwähnten Schwierigkeiten geklagt wird, bleiben die entscheidenden Weichenstellungen in folgenden Plänen oft anderen überlassen:

👉 kantonale Richtpläne

👉 Zonenpläne und Bauordnungen


Genau dort wird definiert, was auf einer Parzelle möglich ist und wie schnell oder sicher ein Projekt später realisiert werden kann.


Wer nicht mitwirkt, überlässt die Regeln anderen. Wer mitwirkt, gestaltet die eigenen Rahmenbedingungen aktiv mit.


Bern, Zug und der Kanton Aargau:


Jetzt werden die Grundlagen für die nächsten 15 bis 25 Jahre gelegt. In diesen drei Räumen laufen zurzeit zentrale Revisionen:

  • Stadt Bern – Revision der Zonen für öffentliche Nutzungen

  • Stadt Zug – Gesamtrevision der Nutzungsplanung

  • Kanton Aargau – Überarbeitung des Richtplans


Diese Revisionen bestimmen nicht nur Geschosszahlen. Sie definieren die Leitplanken künftiger Entwicklungsräume:

  • Dichte

  • Mobilität

  • Erschliessung

  • Nachhaltigkeitsziele

  • Planungslogik

  • Prioritäten in der Raumordnung


Und damit legen sie fest, ob Parzellen künftig unternutzt oder optimal und somit ökologisch, sozial und ökonomisch nachhaltig genutzt werden können.


Fall Baden: Wenn Mitwirkung nicht wahrgenommen wird, entsteht ungenutztes Potenzial und Wohnraummangel


Der aktuelle Gestaltungsplan an der Zürcherstrasse in Baden zeigt exemplarisch, wie viel Potenzial verloren gehen kann, wenn frühzeitig keine klaren Gegenstimmen eingebracht werden.


Der Plan sieht vor:

❌ nur 7 Vollgeschosse

❌ keinen klaren Fokus auf Anteil preisgünstigem Wohnraum

❌ eine klassische Parkierungsstrategie statt eines verkehrsarmen Konzepts


Eine datenbasierte Analyse hätte gezeigt, was in der Nutzungsplanung ermöglicht hätte werden müssen:


Ein Hochhaus von rund 15 Vollgeschossen und somit eine Verdoppelung der nutzbaren Fläche

✔ ein substanzieller Anteil preisgünstiger Wohnungen

✔ eine autoarme Entwicklung dank ÖV- und Velopotenzial


Die Alternative hätte bedeutet:

  • bessere städtebauliche Proportionen

  • mehr Raumprägnanz

  • viel mehr Wohnraum

  • nachhaltigere Mobilität

  • effizientere Bodennutzung


Dieses Beispiel ist kein Einzelfall. Solche Muster betreffen viele Städte in der Schweiz.


Der gemeinsame Nenner: Wo Mitwirkung nicht wahrgenommen wird, entsteht zu wenig Wohnraum.


Wenn die Branche nicht spricht, entscheidet die Politik und zwar oft restriktiver, als nötig


Viele sagen:

«Die Politik und Verwaltungen planen zu restriktiv.»


Und ja, die Regeln sind oft eng gesetzt. Aber ein ebenso wichtiger Teil der Wahrheit ist:

Die Branche bringt ihre Perspektiven in den frühen Phasen der Planung (bislang) kaum ein.


Mitwirkung bedeutet nicht Wunschliste. Mitwirkung bedeutet Mitgestaltung des Rahmens, der für Jahrzehnte gelten wird.


Was Mitwirkung ermöglicht


Mitwirkung schafft Klarheit für alle Beteiligten:

🏘️ Sozial:Mehr Wohnraum schaffen – auch preisgünstigen – und Quartiere entwickeln, die für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen funktionieren.

🌱 Ökologisch:Flächen effizienter nutzen, verkehrsarme und gut erschlossene Standorte stärken, nachhaltige Mobilität ermöglichen.

💸 Ökonomisch:Mehr Nutzungspotenzial sichern, Rechtssicherheit erhöhen, Planungsrisiken minimieren und Wirtschaftlichkeit langfristig steigern.


Mitwirkung ist eine Investition in Stabilität und Zukunftsfähigkeit.


Warum Resilientsy?


Weil wir Methode dorthin bringen, wo oft Bauchgefühl dominiert.


Gute Mitwirkung braucht:

  • Daten

  • Systematik

  • Nachvollziehbare Argumente

  • Transparenz

  • Dialogfähigkeit


Genau das bringen wir ein. Unser Ansatz umfasst:

  • datengestützte Potenzialanalysen (inkl. SUISPLU)

  • klare Herleitungen, die auch politisch und juristisch Bestand haben

  • enge Abstimmung mit Behörden

  • Visualisierungen, die Entscheide erleichtern


Wir haben bereits zahlreiche Eigentümerschaften begleitet – bei Hochhausfragen, komplexen Nutzungskonflikten und planerischen Neuordnungen. Immer mit dem Ziel, Nutzungspotenzial zu sichern und nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen.


Das Ergebnis:

🔍 Vergleichbarkeit

📊 Fakten statt Bauchgefühl

🤝 Tragfähige Entscheidungsgrundlagen


Jetzt ist der Moment.

Die Raumplanung in Bern, Zug und Aargau definiert gerade neu, was auf Ihren Parzellen möglich ist.


Sie haben zwei Wege:

❌ zusehen, wie andere über Ihr Nutzungspotenzial bestimmen, oder 

✔ aktiv mitgestalten und Einfluss auf die Entwicklung Ihrer Parzellen und deren Nachbarschaften nehmen.


👉 Vereinbaren Sie jetzt ein Erstgespräch mit uns.


Damit schaffen Sie die Grundlage dafür, dass Ihre Parzelle jenen Wert entfalten kann, den sie in Zukunft tragen soll.

 
 
 
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