Ladensterben und zunehmender Autoverkehr wurzeln in zu wenig Einwohnerdichte an den richtigen Orten.
- Sibylle Waelty
- vor 2 Tagen
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Aktualisiert: vor 19 Stunden
Viele Schweizer Gemeinden sagen Ja zur Innenentwicklung und bauen trotzdem wie bisher. Das Problem? Nicht fehlender Wille, sondern falsche Dichten an den richtigen wie an den falschen Orten.
In unserem neuen Beitrag in werk, bauen + wohnen argumentieren Miriam Lüdi und ich für eine andere Planungslogik: Verdichtung entfaltet Wirkung nur, wenn sie räumlich Sinn macht.
✅ Das von mir entwickelte Modell der 10-Minuten-Nachbarschaften zeigt, was nötig ist: mindestens 10'000 Einwohnende im 500-Meter-Radius – idealerweise im Verhältnis 2 Einwohnende zu 1 Beschäftigten – damit eine vielfältige Nahversorgung lokal getragen wird.
✅ Praxisbeispiel Gemeinde Flawil: drei Szenarien, partizipativer Prozess, Zustimmung zu Verdichtung und Bevölkerungswachstum im Ortszentrum stieg von 63 % auf 93 %.
Debatte lesen: Sibylle Wälty & Miriam Lüdi, «Verdichten mit Logik: Plädoyer für räumliche Prioritäten in der Siedlungsentwicklung», werk, bauen + wohnen, Heft 3–2026: 👇




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