„Wohnungsmangel in Baden: Kann künftig dichter gebaut werden?“
- Sibylle Waelty
- 23. Dez. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Die CH Media (Link zum Artikel in der Aargauer Zeitung: https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/baden/wohnungsmangel-in-baden-kuenftig-dichter-bauen-ld.4092920) berichtet: Nach Interpellationen von GLP-Grossrat Gian von Planta prüft der Regierungsrat nun die Mindestdichten im kantonalen Richtplan.
Fun Fact 1 ⚠️:
Der Richtplan des Kanton Aargau liegt aktuell noch bis 22. Dezember in der Anhörung – nota bene mit den alten Dichtewerten.
Bemerkenswert ist der kantonale Blick auf die «Kernstadt Baden–Wettingen»:
Als Wohnschwerpunkte gelten u. a. der Bahnhof Turgi sowie Tägerhard-Ost (Wettingen).
Tägerhard-Ost ist im Richtplan bereits mit einer S-Bahn-Haltestelle Tägerhard als Zwischenergebnis vermerkt.
Für die Stadt Baden werden Entwicklungsgebiete wie Oberstadt, Kappelerhof und Galgenbuck genannt, ohne Wohnschwerpunkt im Richtplan.
Fun Fact 2 ⚠️:
Gemeinden können jederzeit den Eintrag neuer Wohnschwerpunkte beantragen, der Entscheid liegt anschliessend beim Grossen Rat.
Zur Einordnung der Wirkung:
Kernstadt ohne Wohnschwerpunkt (Baden): Mindestdichte 70–90 Einw./ha
Kernstadt mit Wohnschwerpunkt (Wettingen): Mindestdichte 120–150 Einw./ha
Erst höhere Dichten ermöglichen 10-Minuten-Nachbarschaften und ÖV-Ausbau, z. B. neue oder reaktivierte Bahn-Haltestellen.
Spannend zu beobachten, ob und wie Anpassungen im kantonalen Richtplan, und in der Folge auch in der Nutzungsplanung der Stadt Baden, nachträglich erfolgen.




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