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GreenCity Manegg eine Stadt-Insel zwischen Lärm und Ruhe
Kürzlich habe ich endlich ein längst überfälliges To-Do erledigt. Ich habe der GreenCity Manegg einen Besuch abgestattet. Den 500-Meter-Radius rund um die S-Bahnhaltestelle Manegg nutze ich in meinen Präsentationen immer wieder als Beispiel. Schon beim Aussteigen aus der S-Bahn wurden wir überrascht und wohl auch ein wenig entlarvt. Eine Frau kam auf uns zu und fragte, ob sie uns helfen könne. Offenbar sah man uns die leichte Orientierungslosigkeit an. Dabei suchten wir eigen
Sibylle Waelty
11. Feb.


Städte, Immobilienbranche, Politik, Bevölkerung: Welche Farbe hat die Karte?
Beim Group of Fifteen Symposium am 2. Februar 2026 im Kunsthaus Zürich wurde wieder klar: Unsere Herausforderungen heissen (immer noch): Wohnraummangel, Klimaziele, Verkehrswende. Ein Steilpass für den von Fussball geprägten Moderator Rainer Salzgeber. Seine Einstiegsfrage an die Referierenden hiess denn unverblümt, welche Karten wir verteilen würden, und zwar an Stadtplanung, Immobilienbranche, Politik und auch an die Bevölkerung. Rot oder gelb? Blau oder weiss? Ich erkenne
Sibylle Waelty
6. Feb.


🚀 10 Jahre Forschung, Lehre und Wissenskommunikation. 1 Spin-off. Heute live auf der ETH-Homepage! 🌟
Stell dir vor: Vieles, was du im Alltag brauchst, ist in 10 Minuten zu Fuss erreichbar. Bäckerei, Arzt, Spielplatz, Café. Das sind 10-Minuten-Nachbarschaften. Und genau das wollen Käufer und Mieter heute. Was als Schweizerischer Nationalfonds SNF Forschungsprojekt an der ETH Zürich begann, ist heute das ETH Spin-off Resilientsy . Wir unterstützen Gemeinden und die Immobilienbranche dabei, Quartiere zu schaffen, die Menschen wirklich wollen, wie in der Gemeinde Flawil (
Sibylle Waelty
27. Jan.


🌧️🌳 Heisse Städte, Starkregen, steigende Mieten und ein Denkfehler, über den kaum jemand spricht.
Gestern im Swissbau Lab im Themenbereich Zukunft Schwammstadt wurde eines klar: Unsere Städte spüren den Klimawandel längst. Hitze, Starkregen, überforderte Infrastrukturen. Wir müssen handeln. Als ETH-Dozentin und CEO meines ETH-Spin-offs durfte ich das Thema aus klima- und planungspolitischer Perspektive einordnen. Vorgestellt wurden praxisnahe Ansätze wie: 🔹Arbeiten an Planungsgrundlagen und Umsetzungspiloten (von Susanne Fischer Kanton Basel-Stadt). 🔹 Dachisolation, die
Sibylle Waelty
23. Jan.


„Für die Stadt Aarau bildet dieses Verhältnis beim Nutzungsmix keine Planungsgrundlage"
Das antwortete Aaraus Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker gestern in der CH Media auf die Frage, wie die Stadt Aarau die Siedlungsqualität verbessern will. Die Zeitung zitierte in diesem Zusammenhang meine Forschung: Auf einen Arbeitsplatz sollten idealerweise zwei Einwohnende kommen (Link: https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/kanton-aargau/baden-und-aarau-mit-diesen-massnahmen-zu-mehr-siedlungsqualitaet-ld.4094252 ). Auch Stadt Baden argumentiert ähnlich: Man wolle sich al
Sibylle Waelty
23. Dez. 2025


„Wohnungsmangel in Baden: Kann künftig dichter gebaut werden?“
Die CH Media (Link zum Artikel in der Aargauer Zeitung: https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/baden/wohnungsmangel-in-baden-kuenftig-dichter-bauen-ld.4092920 ) berichtet: Nach Interpellationen von GLP-Grossrat Gian von Planta prüft der Regierungsrat nun die Mindestdichten im kantonalen Richtplan. Fun Fact 1 ⚠️: Der Richtplan des Kanton Aargau liegt aktuell noch bis 22. Dezember in der Anhörung – nota bene mit den alten Dichtewerten. Bemerkenswert ist der kantonale Blick
Sibylle Waelty
23. Dez. 2025


Warum der Richtplan Aargau ein strukturelles Problem hat und warum die Immobilienbranche jetzt genauer hinschauen sollte
In der öffentlichen Diskussion heisst es oft, Bund, Kantone und Gemeinden hätten die Grundlagen für die Siedlungsentwicklung nach innen längst geschaffen. Doch Projekte scheitern nach wei vor an zu tiefen Mindestdichten und Zonen, die zu tiefe Einwohnendendichten ermöglichen. Der vernachlässigte Hebel: der kantonale Richtplan Der Richtplan definiert: wo gebaut werden darf wie viel gebaut werden darf welche Grundsätze Gemeinden für die Innenentwicklung anwenden müssen Damit be

Resilientsy
5. Dez. 2025


Immobilienbranche: Warum jetzt der richtige Moment ist, Verantwortung in der Raumplanung zu übernehmen
Die Immobilienbranche steht seit Jahren vor denselben Herausforderungen: Planungsverfahren dauern zu lange; Einsprachen nehmen zu; Regulierungen werden komplexer; Planungssicherheit sinkt. Hinter diesen Herausforderungen steckt die Tatsache, dass die Branche ihre Mitwirkungsmöglichkeit in der Raumplanung kaum nutzt. Mitwirkung in Nutzungs- und Richtplanungen ist einer der stärksten Hebel, die Grundeigentümerschaften haben. Während über die oben erwähnten Schwierigkeiten gekla

Resilientsy
27. Nov. 2025


Wie wollen wir künftig leben und welche Regeln brauchen wir dafür?
Vergangene Woche durfte ich am FSAI-Jubiläumspodium mit Peter Märkli, Regula Lüscher und Donald Vogt, moderiert von Karin Salm, über Überregulierung im Städtebau diskutieren. ✅ Einigkeit: Ohne Regeln geht es nicht. ❌ Uneinigkeit: Haben wir zu viele oder die falschen? Genannte Beispiele: SeNatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen und Senatskanzlei Berlin: Kaum Bodenregulierung, aber Bebauungspläne regeln am Ende in Deutschland/in Berlin mehr als in der Schweiz/in
Sibylle Waelty
26. Nov. 2025


Meine Stadtlabor Baden Reise vom ersten Input bis zur Auszeichnung mit dem sia aargau preis 2025
Voller Freude und Dankbarkeit. Kürzlich durften wir mit dem Stadtlabor Baden den sia aargau preis 2025 entgegennehmen. Eine unglaublich schöne und wertschätzende Anerkennung unseres Engagements für die Stadt Baden . Rückblickend wird mir erst jetzt richtig bewusst, wie prägend das Stadtlabor für meinen Wissenschafts-Kommunikations-Weg war: 2017 bin ich zur Mitorganisation der Veranstaltung Nr. 7 "Die nächste Stadt – was bietet sie mehr?" dazugestossen und durfte erste Einb
Sibylle Waelty
25. Nov. 2025


Was das Buffet in Kriens über Raumplanung verrät
Am Buffet der 3. Informationsveranstaltung zur Revision des Richtplans des Kantons Luzern in der Stadt Kriens konnte man es gut beobachten: Am Anfang ist alles schön gefüllt, doch wenn die Menschen zugreifen, entstehen die Lücken zuerst am Rand, während die Mitte lange dicht bleibt. In der Siedlungsentwicklung läuft es oft genau umgekehrt: Im Zentrum konzentrieren sich die Arbeitsplätze, während das Wohnen nach aussen gedrängt wird. Das erzeugt Verkehr, belastet Infrastrukt
Sibylle Waelty
20. Nov. 2025


2 Jahre unterwegs. Über 20 Ausstellungsorte. Unzählige Begegnungen.
Jetzt kann man die Ausstellung für 2026 buchen. Als ich im Frühling 2024 mit der Wanderausstellung 10-Minuten-Nachbarschaften auf dem Hönggerberg gestartet bin, wusste ich nicht, wie viele Menschen, Orte und Geschichten mir auf diesem Weg begegnen würden. Heute weiss ich: Jeder Ausstellungsort entfaltet seine eigene Wirkung und die Nachfrage steigt. Wir waren unterwegs in: Universität Basel · Città di Bellinzona · Stadt Biel / Ville de Bienne · Stadt Chur · Gartencenter Me
Sibylle Waelty
20. Nov. 2025


Die Raumplanung steckt in einer Vollzugskrise…
und zwar bei mindestens fünf zentralen öffentlichen Interessen: • Innenentwicklung • Grün- und Freiräumen • schutzwürdigen Lebensräumen in der Bauzone • Rückzonungen überdimensionierter Bauzonen • ISOS An der Tagung zu aktuellen Rechtsfragen im Bau-, Planungs- und Umweltrecht der Universität St.Gallen (HSG) wurden diese Erkenntnisse eindrucksvoll bestätigt. Die Zonenpläne sind vielerorts: • zu alt (Fall Pully: letztmals 1965 revidiert!), • zu wenig datenbasiert, • zu wenig

Miriam Lüdi
20. Nov. 2025


Innenentwicklung statt Zersiedelung: Wo steckt der grösste Hebel?
Man kann es drehen und wenden, wie man will: Wenn wir den Paradigmenwechsel – Innenentwicklung vor Aussenentwicklung – wirklich vollziehen wollen, führt kein Weg daran vorbei, die Grundordnung der Nutzungsplanung in den Gemeinden zu revidieren. Warum ist genau diese Grundordnung der Nutzungsplanung der grösste Hebel? Weil sie bestimmt, wo und wie wir künftig wohnen, arbeiten und leben und ob wir Räume schaffen, in denen 10-Minuten-Nachbarschaften und hochwertige Innenentwickl
Sibylle Waelty
19. Nov. 2025
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