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Morgen ist es so weit: Die Tagung zu aktuellen Rechtsfragen im Bau-, Planungs- und Umweltrecht der Universität St.Gallen (HSG) steht vor der Tür.
Die Tagung ist vor Ort ausverkauft, aber digital per Livestream weiterhin offen für alle, die sich mit aktuellen rechtlichen Zukunftsfragen der Raumplanung befassen möchten. Und genau zu einer solchen Frage habe ich gemeinsam mit Sibylle Wälty letzte Woche einen Artikel in Hochparterre veröffentlicht: «Die Grundordnung der Nutzungsplanung ist der stärkste Hebel für eine nachhaltige 10-Millionen-Schweiz» Link zum Artikel: https://www.hochparterre.ch/nachrichten/planung-sta

Miriam Lüdi
17. Nov. 2025


Wie entsteht nachhaltige Zukunft in unseren Gemeinden?
Diese Woche durfte ich an einem Anlass im Restuarant Bären in der Gemeinde Suhr in meiner alten Heimatregion Aarau über ein Thema sprechen, das mich seit Jahren begleitet: Wie schaffen wir die Voraussetzungen, damit in geeigneten Gemeinden 10-Minuten-Nachbarschaften entstehen können? Wie im Kanton Thurgau , wo ich kürzlich war, erlebt auch der Kanton Aargau zweierlei: 1️⃣ Er wird zunehmend Heimat für Menschen, die im Kanton Zürich keinen passenden Wohnraum mehr finden.
Sibylle Waelty
14. Nov. 2025


Raumplanung ist komplex, aber haben wir sie vor allem auch kompliziert gemacht?
Raumplanung ist komplex, aber haben wir sie vor allem auch kompliziert gemacht? Anfang Woche durfte ich im Rahmen der Schweizer Wohntage und der Wanderausstellung 10-Minuten-Nachbarschaften, die noch bis zum 17. November beim Meret-Oppenheim-Brunnen in Bern zu sehen ist, ein für Bundesbern konzipiertes Podium mit Vertretenden der Verwaltung aller drei Staatsebenen moderieren. Selten wurde so deutlich, wo die eigentlichen Hebel für eine haushälterische Bodennutzung liegen. Sei
Sibylle Waelty
13. Nov. 2025


Was braucht es, damit ein Quartierwochenmarkt auf dem Schlachthof Zürich funktioniert?
Die Nachbarschaft müsste zu einer 10-Minuten-Nachbarschaft transformiert werden. Im Tages-Anzeiger berichtet Tina Fassbind gestern, dass sich Mitwirkende im Beteiligungsprozess zur Zukunft des Schlachthofs in der Stadt Zürich ab 2030 einen Quartier-Wochenmarkt wünschen. Artikel 👇 im ersten Kommentar. Heute leben im 500-Meter-Radius um den Schlachthof rund 5’500 Personen und etwa 3’500 Menschen arbeiten dort. Damit ein lokaler Wochenmarkt wirklich funktioniert, braucht
Sibylle Waelty
12. Nov. 2025


Von der ehemaligen zur heutigen 10-Minuten-Nachbarschaft in Bern
Am Samstag, bei kühlen Temperaturen und strahlend blauem Himmel, spazierten wir im Rahmen der Schweizer Wohntage des Bundesamtes für Wohnungswesen BWO von der Altstadt, der ehemaligen 10-Minuten-Nachbarschaft, in die heute einzige 10-Minuten-Nachbarschaft in der Stadt Bern und im Kanton Bern . Klar wurde den Mitspazierenden, die rund 1’900 Personen, die heute rund um den Meret-Oppenheim-Brunnen wohnen, profitieren von einem grossen Versorgungsangebot im 10-Gehminuten-Rad
Sibylle Waelty
11. Nov. 2025


Was macht eine Altstadt lebendig?
Altstädte funktionieren dann gut, wenn sie echte 10-Minuten-Nachbarschaften sind, Orte, an denen Wohnen, Arbeiten und Leben in Gehdistanz miteinander verbunden sind. Als positive Beispiele für Altstädte wurden Carouge , zwar eher ein Dorfzentrum als eine Altstadt, und die Stadt Biel genannt. Beide sind heute Teil von 10-Minuten-Nachbarschaften , die genau dieses Prinzip verkörpern. Vergangene Woche diskutierte ich mit Peter C. Beyeler (Alt-Regierungsrat Aargau und Präsiden
Sibylle Waelty
10. Nov. 2025


Weiter wie bisher oder Stadt Zürich für 1 Million Einwohnende?
Beim NZZ Podium diese Woche brachte Publizist Markus Somm eine provokante These in die Runde: „Ein Zürich mit 1 Million Einwohnern wäre eine gute Grösse.“ Gleichzeitig setzen die beiden Kandidaten für das Stadtpräsidium Përparim Avdili und Raphael Golta auf „Weiter wie bisher“ und ignorieren die Fakten. Die Fakten sind brutal klar: In 60 Jahren hat sich die Zahl der Beschäftigten in der Stadt Zürich fast verdoppelt, während die Einwohnendenzahl bei 400’000 stagniert.
Sibylle Waelty
7. Nov. 2025


Zukunftsfähige Richt- und Ortsplanung im Kanton Luzern
Diese Woche habe ich an der öffentlichen Veranstaltung zum neuen Richtplanentwurf 2025 des Kantons Luzern in der Stadt Sursee die 10-Minuten-Nachbarschaften vorgestellt. Mit drei Plakaten durfte ich aufgezeigt, wie Gemeinden prüfen können, wie ihre Ortszentren zukunftsfähig gestaltet und wie diese Idee mit der Bevölkerung diskutiert werden kann. Der Kanton Luzern geht hier vorbildlich vor und tritt an gleich drei Informationsveranstaltungen in den Dialog mit der Bevölker

Miriam Lüdi
7. Nov. 2025


Innenentwicklung = wirksamer Lärmschutz an der Quelle. Mit Resilientsy.
Der Bundesrat hat gestern den Nationalen Massnahmenplan zur Verringerung der Lärmbelastung zur Kenntnis genommen (mehr dazu Weniger Lärm: Bundesrat nimmt den Bericht zur Umsetzung des Nationalen Massnahmenplans zur Kenntnis ). Doch ein entscheidender Baustein fehlt im Massnahmenplan weiterhin: Innenentwicklung als Lärmschutzmassnahme an der Quelle. Warum das wichtig ist: Innenentwicklung kann nachweislich den Autoverkehr reduzieren. In Gebieten, in denen 10-Minuten-Nachbars

Miriam Lüdi
6. Nov. 2025


Die Wanderausstellung 10-Minuten-Nachbarschaften ist in Bundesbern angekommen! 🎉
Seit gestern Abend ist die Ausstellung im Rahmen der Schweizer Wohntage 2025 des Bundesamts für Wohnwesen (BWO) am voraussichtlich letzten Standort dieses Jahres zu sehen. 📍 Ort: Bern 📅 Dauer: 3. bis 17. November 2025 Zwei Highlights im Programm: 🚶♀️ Spaziergang: 8. November, 14:00 Uhr, Start beim Meret Oppenheim-Brunnen in der Stadt Bern 🎤 Podium: Mehr Wohnraum in Zentrumsgebieten? 11. November, 19:00 Uhr, im Der Hauptsitz im PROGR mit - Jeanette Beck , Stadtplan
Sibylle Waelty
4. Nov. 2025


"un exemple de densification trop brutale“
👆 Mit diesen Worten hatte die Gemeinde Lausanne ein Verdichtungsprojekt beurteilt, wie das Bundesgericht in einem Urteil hervorgehoben hat. Was heisst das für die Zukunft unserer Städte? Darüber spreche ich an der Tagung „Aktuelle Rechtsfragen im Bau-, Planungs- und Umweltrecht“ der Universität St.Gallen (HSG) am 18. November 2025 im Grand Casino in der Stadt Luzern . Innenentwicklung & Grünraum: Kein Widerspruch, aber ein Balanceakt. Wir brauchen dichte, lebendige Städte

Miriam Lüdi
4. Nov. 2025


Innenentwicklung braucht Mut. Der Kanton Luzern zeigt ihn.
Letzte Woche durfte ich in Willisau im Rahmen der ersten öffentlichen Veranstaltung zum kantonalen Richtplanentwurf 2025 unsere Ergebnisse präsentieren. Viele Gemeinden stehen vor denselben Herausforderungen: schliessende Läden, rückläufige Nahversorgung, schwächer werdende lokale Wirtschaft. Der Kanton Luzern zeigt einen Weg: konsequente, hochwertige Innenentwicklung. Unsere Ergebnisse machen sichtbar: Willisau hat beispielsweise Potenzial für Zentrumsentwicklung. Und Will
Sibylle Waelty
3. Nov. 2025


„Der Thurgau soll so grün bleiben, wie wir ihn lieben.“
Diesen Satz hörte ich am Forum des Think Tank Thurgau in Kreuzlingen, wo ich die Ehre hatte, die Keynote zum Thema “Lebenswerte und nachhaltige 10-Minuten-Nachbarschaften an geeigneten Standorten” zu halten Und dieser Wunsch bringt ein zentrales Dilemma auf den Punkt, das wir in vielen Schweizer Kantonen sehen: 👉 Der Thurgau möchte Natur bewahren, aber braucht Raum für die wachsende Bevölkerung. Status quo: Heute fehlt im Thurgau der planerische Rahmen für effektive hoc

Miriam Lüdi
31. Okt. 2025


Aufgeklärte Partizipation zeigt Wirkung, 93 % für Innenentwicklung in Flawil.
„Die Bevölkerung will keine Innenentwicklung.“ Das hören wir oft. Aber stimmt das wirklich? 🤔 In Flawil zeigte sich vorgestern das Gegenteil: 👉 93 % der Teilnehmenden an der zweiten Partizipationsrunde haben Szenarien mit echter Innenentwicklung im Ortszentrum befürwortet. Was Miriam Lüdi und ich schon lange vermuten, wurde bestätigt: Die Bevölkerung ist nicht gegen hochwertige Innenentwicklung. Sie wird einfach zu selten gefragt. In der Schweiz wird bei Ortsplanungsrevis
Sibylle Waelty
24. Okt. 2025
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